Graf von Pückler und Limpur’sche Wohltätigkeitsstiftung Gaildorf
Graf-Pückler-Heim e.V.Stiftung und ForstbetriebDas gräfliche Haus
Aktuelles & Presse

01.12.2009
Ergebnis der MDK-Prüfung: Note 1,3 für das Pflegestift
Pflegedienstleiterin Ilse Lindemann und Wohnbereichsleiterin Inge Deininger mit einer Bewohnerin
Als eine der ersten Einrichtungen hat das Graf-Pückler-Heim nun die „Schulnote“ für die Qualitätsprüfung des Pflegestifts durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erfahren: Das Gesamtergebnis lautet Note 1,3. Das Ergebnis setzt sich zusammen aus einer Bewertung für die Pflege und medizinische Versorgung (1,3), den Umgang mit demenzkranken Bewohnern (1,1), der sozialen Betreuung und Alltagsgestaltung (1,9), dem Bereich Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene (1,0) und der Befragung der Bewohner (1,0).
Das Ergebnis wurde zunächst über eine Internet-Seite mit Passwortzugang der Einrichtung bekannt gegeben und ist noch nicht für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Einrichtung hat nun noch einen knappen Monat Zeit, das Ergebnis im Internet zu kommentieren und ergänzende Angaben zum Leistungsangebot zu machen. Anschließend wird der Transparenzbericht im Internet von den Krankenkassen veröffentlicht. Nach unserem Kenntnisstand sind dies folgende Internetplattformen:
www.aok-pflegeheimnavigator.de, www.bkk-pflege.de, www.pflegelotse.de, www.der-pflegekompass.de.
Die Pflegeeinrichtung ist verpflichtet, den Transparenzbericht „an gut sichtbarer Stelle“ in der Einrichtung auszuhängen.

„Ich bin stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und der Hauswirtschaft, dass ihre wirklich nicht leichte Arbeit eine so gute Bewertung erhalten hat“, sagt Geschäftsführer Matthias Rebel. „Dass wir gut sind, davon waren wir überzeugt. Aber es ist doch noch einmal etwas anderes, von externen Pflegefachleuten nach einem sehr intensiven Prüfungsverfahren anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs bewertet zu werden.“
„Wir waren nicht unvorbereitet als die Prüfer am 28.08.2009 unangekündigt erschienen. Trotzdem waren wir natürlich alle etwas aufgeregt, nachdem klar war, dass wir mit zu den ersten Heimen gehören werden, von denen die Note veröffentlicht werden wird“, erinnert sich Pflegedienstleiterin Schwester Ilse Lindemann.
„Fast einen ganzen Tag lang wurden unsere beiden stationären Pflegebereiche unter die Lupe genommen. Nach dem Zufallsprinzip wurden fünf Bewohner ausgewählt, bei denen anhand der Pflegedokumentation die Qualität der Pflege, Betreuung und Versorgung bis ins kleinste Detail überprüft wurde. Die Bewohner wurden auch nach ihrem persönlichen Urteil für die Einrichtung befragt.“

Drei Wochen später erhielt das Graf-Pückler-Heim dann einen 54-seitigen schriftlichen Bericht über die Auswertung der Prüfung, allerdings ohne Benotung. Die ist erst jetzt bekannt geworden, nachdem parallel zu den Prüfungen zunächst ein einheitliches EDV-gesteuertes Auswertungssystem eingerichtet werden musste.

„Natürlich sind wir jetzt gespannt, wie andere Einrichtungen in unserem Umkreis abschneiden. Jedenfalls hat jedermann nun bald die Möglichkeit, über das Internet die Transparenzberichte der verschiedenen Heime miteinander zu vergleichen“, meint Matthias Rebel.
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