Graf von Pückler und Limpur’sche Wohltätigkeitsstiftung Gaildorf
Graf-Pückler-Heim e.V.Stiftung und ForstbetriebDas gräfliche Haus
Gräfin Adele von Pückler-Limpurg

Wichtige Daten

Titel: Adele Luise Mathilde Jenny Helene, Gräfin von Pückler-Limpurg und Prinzessin von Hohenlohe-Ingelfingen
Geboren am 26. August 1877 auf Schloss Koschentin in Preußisch-Schlesien
Gestorben am 9. November 1961 in Gaildorf
Heirat am 18. April 1898 in Wiesbaden mit Graf Gottfried von Pückler-Limpurg




Aus dem Leben der Gräfin

Die Gräfin engagierte sich wie ihr Gemahl stark innerhalb der evangelischen Kirche. Als Vorsitzende des Frauenmissionsvereins unterstützte die Gräfin die Aufgaben der Mission.

Gräfin Adele
von Pückler-Limpurg
Eine gute christliche Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie die Weiterbildung von Erwachsenen waren der Gräfin neben ihrem caritativen Wirken eine Herzensangelegenheit. Daher richtete sie eine Bibliothek ein, lieh die Bücher im Bekanntenkreis aus und ergänzte den Bestand laufend durch Neuerscheinungen, bis im Laufe der Zeit eine Bücherei mit ca. 1000 Bänden entstand.

Im Dritten Reich wurde der Gräfin das Ausleihen der Bücher verboten. Es wurde ihr vorgeworfen, nur Bücher auszuleihen, die „in ihrer Tendenz gegen die Weltanschauung der NSDAP gerichtet sind“.

In aller Stille half die Gräfin über viele Jahrzehnte hinweg in vielen Häusern der Stadt bei der Pflege und Versorgung von kranken und alten Menschen in Gaildorf. Mit ihrem Tod im Jahre 1961 erlosch das Gaildorfer Grafenhaus der Pückler-Limpurg, da die Ehe mit Graf Gottfried kinderlos blieb.

Quelle: Hans König, Graf Gottfried von Pückler-Limpurg, herausgegeben 1996 von der Graf von Pückler und Limpurg’schen Wohltätigkeitsstiftung


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