| Titel: Gottfried Wilhelm Maximilian, Erbgraf von Pückler-Limpurg | |
| Geboren am 20. April 1871 in Burgfarrnbach (Fürth) | |
| Gestorben am 26. November 1957 in Gaildorf | |
| Heirat am 19. April 1898 in Wiesbaden mit Adele Louise Mathilde Jenny Helene Prinzessin zu Hohenlohe-Ingelfingen | |
| Gründete am 24. Dezember 1950 die Graf von Pückler und Limpurg’sche Wohltätigkeitsstiftung |
Graf Gottfried verbrachte seine Kindheit auf Schloss Burgfarrnbach, besuchte von 1880 bis 1883 die Königliche Studienanstalt zu Nürnberg und wechselte dann auf das Gymnasium in Schwäbisch Hall. Von 1889 bis 1892 studierte er Forstwissenschaft in Tübingen und München.
![]() |
|
| Graf Gottfried von Pückler-Limpurg |
|
Sowohl die evangelische Kirchengemeinde als auch die politische Gemeinde profitierten bereits zu Lebzeiten von der freizügigen Einstellung des Grafenpaares. So konnte die Kirchengemeinde auf Kosten des Grafen ein Gebäude zu einem Gemeindehaus umbauen und unterhalten, erhielt zwei Kirchenglocken und schließlich das Schlossgrundstück bei der Stadtkirche geschenkt. Der Stadt Gaildorf schenkte der Graf den Lindengarten und die Rennwiese auf der sich heute die Limpurghalle, die Körhalle und ein großes Sportgelände befinden.
Im Dritten Reich bekam das Grafenpaar aufgrund ihrer kritischen Einstellung zum Nationalsozialismus die Ablehnung mancher Gaildorfer zu spüren. Am 20. April 1945, dem 74. Geburtstag des Grafen, wurde das Pückler’sche Schloss durch deutsche Granaten vollständig zerstört. Das Grafenpaar zog daraufhin in das Forstamtsgebäude in der Kernerstraße.
Im Jahre 1950 konnte in der heutigen Graf-Pückler-Straße der Neubau eines Verwaltungsgebäudes abgeschlossen werden, in dem sich auch heute noch die Verwaltung der Stiftung und des Graf-Pückler-Heim e.V. befindet.
Weitere Informationen über das Leben von Graf Gottfried von Pückler-Limpurg finden sich in einer Broschüre, verfasst von Bürgermeister a.D. Hans König, die bei der Stiftungsverwaltung bezogen werden kann.






